An fast allen anderen Rohde & Schwarz-Standorten gibt es bereits Mitbestimmung beim Entgelt und damit Tarifverträge. Im November 2025 wurde die Geschäftsführung zu Gesprächen über Entgeltfragen aufgefordert. In einem Gespräch mit der gewerkschaftlichen Vertretung im Betrieb betonte die Geschäftsführung, dass sie keine weiteren Gespräche für notwendig halten.
„Wir erwarten, dass der Arbeitgeber anerkennt: Auch der Standort Dresden ist ein vollwertiger Teil der Rohde & Schwarz‑Familie – und die Beschäftigten sollten nicht wie Beschäftigte zweiter Klasse behandelt werden“, so Eric Heide, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Dresden und Riesa. „Und wir fordern konstruktive und lösungsorientierte Gespräche mit der Gewerkschaft.“
Auch vom Rohde & Schwarz-Standort in Leipzig und von der Bosch Fab in Dresden waren aktive Gewerkschafter zur Feier gekommen und haben den Beschäftigten mit Grußworten den Rücken gestärkt. Klar wurde: Gewerkschaft ist stark durch Solidarität!
Hintergrund:
Rohde & Schwarz steht mit seinen führenden Lösungen für eine sichere und vernetzte Welt. Seit über 90 Jahren der Innovation verpflichtet, ist der unabhängige Technologiekonzern seinen weltweiten Kunden aus Industrie, Behörden und hoheitlichem Sektor ein verlässlicher sowie langfristig und nachhaltig handelnder Partner.
In Dresden unterhält Rohde & Schwarz Dresden einen Forschungs- und Entwicklungsstandort.