„Sichere und gute Jobs stehen zum Tag der Arbeit 2026 im Mittelpunkt unserer Aktionen in Sachsen. In ganz Sachsen werden wir in 18 Städten mit Demonstrationen und Kundgebungen präsent sein. Gemeinsam mit den Beschäftigten tragen wir unsere Forderungen für starke Arbeitnehmerrechte, mehr Solidarität und Zusammenhalt, für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, für mehr Tarifverträge und Mitbestimmung, für eine hohe soziale Sicherheit und für mehr soziale Gerechtigkeit auf die Straßen und die Plätze. Den Angriffen auf Arbeitnehmerrechte und den Sozialstaat, zeigen wir die rote Karte“, so die sächsische DGB-Vorsitzende Daniela Kolbe.
Aktivitäten am 1. Mai:
DRESDEN:
10:00 Uhr: Demonstration vom Gewerkschaftshaus am zum Schlossplatz.
11: 00 Uhr: Kundgebung und Infostände auf dem Schlossplatz. Hauptrednerin: Nadine Bogulawski, Mitglied des IG Metall Hauptvorstandes.
➢ Angriffe auf den Sozialstaat. Wie gehen Beschäftigte damit um? Gewerkschafter*innen berichten
➢ Mitmachaktionen
➢ Kinderfest mit Hüpfburg, Rollenrutsche und vieles mehr
➢ Musikalische Umrahmung durch Tini Bot & Band
➢ Kulinarische Versorgung
Voraussichtliches Ende der Veranstaltung gegen 16.00Uhr
RIESA:
10:00 Uhr bis 15:00 Uhr: Kundgebung und Familienfest „Am Bootshaus“.
PIRNA:
13:00 Uhr Eröffnung Anja Oehm, Vorsitzende DGB Sächsische Schweiz-Osterzgebirge , Elbeparkplatz/Elbwiesen
Ab 13:15 Uhr Livemusik mit TinoZ „Mystery of Country, Rock & Blues"
Wir laden ein zu Gesprächen mit den Gewerkschaften, demokratischen Parteien und teilnehmenden Vereinen und
Verbänden. Auf die kleinen Gäste wartet der Verkehrsgarten der Verkehrswacht, eine Hüpfburg und der angrenzende Spielplatz. Die gastronomische Versorgung ist gesichert.
Voraussichtliches Ende gegen 17.00 Uhr
Aufruf zum 1. Mai 2026
Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ gehen wir am 1. Mai 2026 auf die Straße – kämpferisch, solidarisch und entschlossen.
Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, soziale Sicherheit wird infrage gestellt. Gleichzeitig sollen wir länger arbeiten, mehr leisten und mit weniger auskommen. Das machen wir nicht mit.
Erst unsere Jobs, dann eure Profite – sichere Arbeit und gute Perspektiven!
Die wirtschaftliche Lage ist angespannt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben Angst um ihre Zukunft und die ihrer Familien. Doch die Beschäftigten sind nicht verantwortlich für Krisen, Fehlentscheidungen oder unterlassene Investitionen. Sie sind es, die jeden Tag arbeiten – und damit den Laden am Laufen halten.
Arbeitgeber müssen endlich Verantwortung übernehmen: In die Zukunft investieren, Arbeitsplätze sichern und sich zum Standort bekennen. Unsere Arbeit schafft den Wohlstand – also müssen unsere Jobs an erster Stelle stehen.
Erst unsere Gesundheit, dann eure Profite – Hände weg vom 8-Stunden-Tag!
Der Angriff auf den 8-Stunden-Tag ist ein Angriff auf unsere Gesundheit. Unter dem Schlagwort „Flexibilisierung“ drohen längere Arbeitstage, mehr Druck und weniger Planbarkeit.
Wir sagen klar: Wir arbeiten genug! Der 8-Stunden-Tag schützt unsere Gesundheit, unsere Familien und unsere Freizeit. Er ist eine zentrale Errungenschaft der Arbeiterbewegung – und nicht verhandelbar. Wenn das Arbeitszeitgesetz fällt, bestimmt der Chef über unsere Zeit. Das lassen wir nicht zu.
Erst unsere Sicherheit, dann eure Profite – für eine starke Rente und gute Versorgung für alle!
Der Sozialstaat ist kein Kostenfaktor, den man beliebig kürzen kann – er ist die Grundlage für Zusammenhalt und Stabilität. Wer heute behauptet, er sei „zu teuer“, lenkt von den eigentlichen Problemen ab: einer ungerechten Vermögensverteilung und einer unzureichenden Finanzierung.
Die Rente gehört uns – denjenigen, die in sie einzahlen. Wer ein Leben lang arbeitet, muss im Alter sicher leben können. Und wir brauchen ein Gesundheitssystem, das sich an dem orientiert, was die Menschen benötigen – nicht an den Renditeerwartungen von Investoren. Wir fordern eine Gesundheitsversorgung für alle – unabhängig vom Geldbeutel.
Erst unser bezahlbares Leben, dann eure Profite – Schluss mit der Abzocke!
Die Lebenshaltungskosten steigen, besonders beim Wohnen und bei Energie. Auch Nahrungsmittel werden immer teuer. Immer mehr Menschen geraten unter Druck, obwohl sie arbeiten. Das zeigt: Der Markt regelt es eben nicht!
Wir brauchen eine Politik, die eingreift, reguliert und für spürbare Entlastung sorgt. Denn gute Arbeit muss ein gutes Leben ermöglichen – und zwar auch bei Wohnen, Energie und im Supermarkt.
Heraus zum 1. Mai!
Der 1. Mai ist ein Tag des Zusammenhalts, der Solidarität, des Widerstands und des Einsatzes für den Frieden. Wir stehen gemeinsam für unsere Rechte, für unsere Würde und für eine gerechte Gesellschaft. Lasst uns laut sein gegen Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, gegen Sozialabbau und gegen eine Politik, die die Interessen der Beschäftigten hintenanstellt.
Gehen wir gemeinsam auf die Straße – für sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine starke Demokratie.