Siemens Energy Beschäftigte von Siemens Energy protestieren: Zukunft für Geschäftsbereich TI!

Kolleginnen und Kollegen bei Siemens Energy machen Druck für die Zukunft des Geschäftsbereichs Transformation of Industry (TI): Mit Aktionen in Dresden, Berlin und an weiteren Standorten fordern sie Mitsprache bei den weiteren Planungen.

Aktion Dresden

9. September 2026 9. September 2026


Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages haben Beschäftigte von Siemens Energy in Dresden, Berlin und an mehreren Siemens-Energy-Standorten in der Region am 9. September ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Geschäftsbereichs Transformation of Industry (TI) gesetzt. Sie machten deutlich, dass sie in die Planungen aktiv mit einbezogen werden wollen. Das Management von Siemens Energy trägt sich mit Plänen, den Bereich TI auszugliedern. Von den Plänen der Unternehmensleitung betroffen sind im IG Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen die Standorte Berlin, Leipzig, Dresden und Görlitz.

In Dresden fand am Vormittag eine vom Betriebsrat organisierte Foto-Aktion mit Beschäftigten aus dem Produktions- und Angestelltenbereich statt.

Hintergrund sind die Diskussionen über die Zukunft von TI. Ende August wurde ein vorschneller Beschluss verhindert: Der Aufsichtsrat gab zunächst kein grünes Licht für einen Verkauf des Geschäftsbereichs. Weitere Optionen sollen nun geprüft werden.

Die TI, Geschäftsbereich Transformation of Industry, verbindet die Energieerzeugung mit der industriellen Anwendung. Mit ihren Technologien unterstützt sie Unternehmen dabei, Produktionsprozesse effizienter und klimafreundlicher zu gestalten. Die TI ist mehr als nur ein Geschäftsbereich. Sie steht für die Verbindung von Energie und Industrie und für die Technologien, die die Dekarbonisierung von Produktionsprozessen ermöglichen.

Für die Beschäftigten ist klar, dass TI über erhebliches Zukunfts- und Wachstumspotenzial verfügt. Viele Kolleginnen und Kollegen haben in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg von Siemens Energy beigetragen.

IG Metall und Arbeitnehmervertretungen werden die weiteren Planungen daran messen, ob Arbeitsplätze, Mitbestimmung, Tarifstandards, Forschungskompetenz und industrielle Wertschöpfung langfristig gesichert werden. Ein reiner Finanzdeal zulasten der Beschäftigten und Standorte wird abgelehnt.

Die Botschaft der bundesweiten Aktionen ist eindeutig: Zukunftspläne nur gemeinsam mit der Belegschaft! Veränderung gelingt nur mit den Beschäftigten, nicht gegen sie.

Eine Stellungnahme des Gesamtbetriebsrats von Siemens Energy findet ihr  weiter unten...



Stellungnahme IGM und GBR 27.08.26.