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Unter dem Motto „Stärker mit uns“ fand am 24. Januar 2026 die 10. Ordentliche Bezirkskonferenz des DGB Sachsen in Dresden statt. Auf dem Programm stand die Wahl der/s Vorsitzenden, der/s stellvertretenden Vorsitzenden des DGB Sachsen, sowie der vier DGB-Regionsgeschäftsführer*innen in Sachsen.
Rund 800 Beschäftigte sind am 10. März aufgerufen, bei BGH Edelstahl am Standort Freital ihren Betriebsrat zu wählen. Das Stahlunternehmen produziert Edelstahl für verschiedene Branchen.
Im November 2025 hat die Walzengießerei Coswig Insolvenz angemeldet. Das betrifft rund 220 Beschäftigte. Der Betrieb steht aber keineswegs still. Es wird weiter produziert. Insolvenz bedeutet einen wirtschaftlichen Neuanfang unter anderen Rahmenbedingungen.
Für die rund 300 Beschäftigten bei STERNAUTO in Dresden hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Durch gelebte Mitbestimmung und einen guten Betriebsrat aus den Konzernzeiten wird in oft zähen Verhandlungen dafür gesorgt, dass die Arbeitsbedingungen nicht verschlechtert werden.
Bei TK Aufzüge gibt es große Themen, die in der nächsten Legislatur gestemmt werden müssen. Ein Zukunftstarifvertrag steht an, denn ein Verkauf des Unternehmens ist wahrscheinlich. Nach einem Generationenwechsel treten 13 Kandidierende motiviert an, um betriebliche Themen zu bewegen.
Bei Koenig & Bauer in Radebeul arbeiten rund 1800 Beschäftigte an der Entwicklung und Herstellung von Druckmaschinen und Maschinen zur Weiterverarbeitung von Druckprodukten. Bei dem Maschinenbauer wird seit 2023 schrittweise die 35-Stundenwoche eingeführt.
Yanice Thinius arbeitet als Instandhalter bei Infineon in Dresden und kandidiert erstmals für den Betriebsrat. Der 27‑Jährige ist seit seiner Ausbildung gewerkschaftlich aktiv – zuerst in der JAV, später im Ortsjugendausschuss der IG Metall.
Jährlich wird in Dresden am 13. Februar vielfältig an die verheerenden Folgen von Menschenverachtung, Diktatur und Nationalismus erinnert.
Die Arbeitgeber der ostdeutschen Textilindustrie enttäuschen zum Verhandlungsauftakt die Erwartung der Beschäftigten. Das verkennt die Realität in den Betrieben.
Bei AUMA Drives in Coswig bei Dresden entwickeln und produzieren rund 200 Beschäftigte in zwei Werken Getriebelösungen. 2010 ist der Arbeitgeber aus dem Tarif ausgestiegen. 2020 haben sich Mitglieder des Betriebsrats auf den Weg gemacht und mit der IG Metall ihren Tarifvertrag zurückgeholt.