Bei AUMA Drives in Coswig bei Dresden entwickeln und produzieren rund 200 Beschäftigte in zwei Werken Getriebelösungen. 2010 ist der Arbeitgeber aus dem Tarif ausgestiegen. 2020 haben sich Mitglieder des Betriebsrats auf den Weg gemacht und mit der IG Metall ihren Tarifvertrag zurückgeholt.
Die rund 750 Beschäftigten der Schmiedewerke Gröditz haben Anfang März ihren Betriebsrat gewählt. Erstmalig wurde eine Listenwahl durchgeführt.
Rund 150 Beschäftigte des Instituts für Luft- und Kältetechnik (ILK) in Dresden profitieren von einem vollständig modernisierten Haustarifvertrag. Die im September 2024 formulierten Forderungen konnten nahezu vollständig durchgesetzt werden.
Die Gewerkschaft IG Metall und die Geschäftsführung des Coswiger Getriebeherstellers Auma haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt und somit weitere Streiks abgewendet.
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer und die sächsische DGB-Chefin Daniela Kolbe haben heute in Dresden gemeinsam zu den Betriebsratswahlen und den Personalratswahlen in Sachsen aufgerufen. Die Wahlen finden schwerpunktmäßig vom 1. März bis 31. Mai 2026 statt.
Bei Syntegon in Dresden arbeiten rund 230 Beschäftigte an der Entwicklung und Produktion von speziellen Produktionsanlagen zur Herstellung von Medizinprodukten. Die Belegschaft musste sich in den letzten Jahren immer wieder an neue Eigentümer gewöhnen.
Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ treffen sich auch in Dresden und Riesa Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zum 1. Mai.
Die IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen fordert gemeinsam mit den Beschäftigten den Volkswagen-Konzern auf, die sächsischen Werke wie vereinbart zum 1. Januar 2027 in die Aktiengesellschaft zu integrieren und damit den anderen deutschen Standorten rechtlich gleich zu stellen.
„Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ – 1. Mai mit Vorstandsmitglied Nadine Boguslawski in Dresden - Am Tag der Arbeit waren schon am Morgen rund 26.000 Menschen auf Straßen und Plätzen unterwegs, um gemeinsam für sichere und gute Jobs zu demonstrieren.
Aus dem ganzen Bundesgebiet kamen die Stahlbeschäftigten nach Berlin. Laut, entschlossen, solidarisch machten sie Druck für eine Zukunft mit Stahl aus Deutschland.