Im Zentrum der 4. Halbleiter-Branchentagung in Bad Orb standen die geopolitische Bedeutung von Chips, die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und konkrete Maßnahmen der deutschen Mikroelektronikstrategie.
Bundesweiter VW-Aktionstag: Auch an allen drei sächsischen Standorten protestierten die Beschäftigten heute gegen die Kahlschlagspläne des Vorstandes. IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto forderte in Dresden den VW-Vorstand auf, die Arbeitsplätze in Zwickau, Chemnitz und Dresden zu sichern.
Bei Infineon Dresden stehen die Betriebsratswahlen an. Bernhard Fischer ist seit über 30 Jahre im Betrieb, Vertrauenskörperleiter der IG Metall und kandidiert erneut für den Betriebsrat.
Seit Dezember 2024 gehört der Standort Coswig mit 67 Beschäftigten zu Zeiss SMT. In Coswig werden Hochpräzisionskomponenten für Lithographiesysteme in der Halbleiterfertigung entwickelt und gefertigt. Im April 2025 hat die Belegschaft erstmals einen Betriebsrat gewählt.
Yanice Thinius arbeitet als Instandhalter bei Infineon in Dresden und kandidiert erstmals für den Betriebsrat. Der 27‑Jährige ist seit seiner Ausbildung gewerkschaftlich aktiv – zuerst in der JAV, später im Ortsjugendausschuss der IG Metall.
Am 24. März haben die Kolleginnen und Kollegen bei Rohde & Schwarz das einjährige Bestehen der Gewerkschaftsarbeit am Standort Dresden in der Mittagspause vor dem Betrieb gefeiert.
Am Vormittag war die IG Metall mit dem Zweiten Vorsitzenden Jürgen Kerner und Gästen aus Politik und Betrieben unterwegs im Silicon Saxony. Die klare Botschaft: Hochtechnologie und Mitbestimmung gehören zusammen.
Am 18. August fand der erste Halbleiter-Stammtisch der IG Metall Dresden statt. Mit dabei waren Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Betrieben der Halbleiterindustrie und ihrer Zulieferer im Silicon Saxony – unter anderem von Bosch, Infineon, Jenoptik, ZEISS SMT und Rohde & Schwarz.
Der Start in die Ausbildung ist etwas ganz Besonderes. Neue Kollegen, neue Aufgaben, neue Eindrücke – und wahrscheinlich auch die ein oder andere Frage.
Die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen erwarten von den Tarifverhandlungen ab Oktober einen Ausgleich für die gestiegenen Lebenshaltungskosten sowie verlässliche Beschäftigungsbedingungen. Das zeigt die Befragung der IG Metall in den Betrieben.